Apportierhunde und Stöberhunde

FCI-Gruppe 8 umfasst die Apportier- und Stöberhunde. Eine der wohl bekanntesten Rassen aus dieser Gruppe dürfte wohl der Labrador Retriever sein, der als beliebter Familienhund und Blindenhund geschätzt wird. Doch auch der Golden Retriever, der American Cocker Spaniel sowie der Irish Water Spaniel sind unter Hundefreunden beliebt. Diese Hunde zeichnen sich durch ihre hochspezialisierten Fähigkeiten aus, die die anderer Jagdhunde ergänzen. Retriever sind für ihre hervorragenden Apportierfähigkeiten bekannt, während Wasserhunde jeden Teich oder Sumpf überqueren können und Stöberhunde als All-Terrain-Jäger gelten.

Die Hunderassen im Detail

Sektionen der FCI Gruppe 8

Die FCI-Gruppe 8 klassifiziert 22 Hunderassen – die ursprünglich allesamt zu Jagdzwecken gezüchtet wurden – in 3 Sektionen.

Apportierhunde wie der Labrador Retriever gehören zur 1. Sektion. Die ursprüngliche Aufgabe der Apportierhunde war es, geschossenes Wild zu suchen und zuverlässig zu apportieren.

Sektion 2 umfasst die sogenannten Stöberhunde. Zu den Stöberhunden gehören unter anderem der English Cocker Spaniel sowie der American Cooker Spaniel. Stöberhunde haben eine besonders feine Nase. Bei der Jagd ist es Ihre Aufgabe, vorhandenes Wild aufzuspüren und dieses in Richtung des Jägers zu treiben.

Zur 3. Sektion der Wasserhunde zählt man beispielsweise den irischen Wasserspaniel, den portugiesischen Wasserhund und den Französischen Wasserhund. Wasserhunde wurden speziell zur Jagd auf Wasservögel gezüchtet. Sie haben eine erhöhte Affinität zum Wasser, sind hervorragende Schwimmer und sind durch ihr dichtes Fell vor Kälte und Nässe geschützt.

Auch wenn die Hunde der Gruppe 7 ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet wurden, sind viele von ihnen als Familien- und Begleithunde beliebt.

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