Dogscooter – Die Hundesportart für alle Laufhunde

Dogscooter fahren erfreut sich bei Hundebesitzern rund um die Welt immer größerer Beliebtheit. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine relativ einfach zu erlernende Hundesportart handelt, die für Hund und Halter eine abwechslungsreiche und spannende Beschäftigung darstellt.

Dogscooter – Einführung und Vorteile der Hundesportart

Dogscooter fahren erfreut sich bei Hundebesitzern rund um die Welt immer größerer Beliebtheit. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine relativ einfach zu erlernende Hundesportart handelt, die für Hund und Halter eine abwechslungsreiche und spannende Beschäftigung darstellt. Für Hunde, die am Dogscooter gefallen finden stellt die Sportart eine tolle Aufgabe dar, bei der die Vierbeiner voll auf Ihre Kosten kommen und sowohl geistig als auch körperlich gefordert werden. Zudem stärken regelmäßige Ausfahrten mit dem Dogscooter die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund.

Die Vorteile vom Dogscooter-fahren im Überblick

  • Abwechslung für Sie und Ihren Hund
  • Dogscooter-fahren fördert das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner
  • Ihr Hund wird geistig und körperlich ausgelastet
  • Beim Dogscooter-fahren ist das Verletzungsrisiko im Gegensatz zu anderen Hundesportarten relativ gering.
  • Auch geeignet für Hundehalter, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht dazu in der Lage sind, mit Ihrem Hund joggen oder Fahrradfahren zu gehen.
  • Dogscooter lassen sich sowohl im Winter als auch im Sommer einsetzen
  • Einsteigermodelle sind schon für 200€ erhältlich

Was kostet ein Dogscooter?

Einen Dogscooter bekommt man je nach Modell schon für rund 200€. Höherwertige Dogscooter können natürlich wesentlich teurer sein, sind aber mit etwas Glück auch gebraucht erhältlich.

Darauf sollten Sie beim Erwerb eines Dogscooters achten

Die richtige Bereifung

In der Regel verfügen Dogscooter über spezielle Bereifung, die Ihnen auch auf Wald- und Feldwegen den nötigen Grip verleiht. Die meisten Dogscooter haben vorne 26“ und hinten 20“ Zoll Reifen montiert. Insbesondere, wenn Sie vorhaben, einen gebrauchten Dogscooter zu kaufen, sollten Sie darauf achten, dass die Bereifung noch ausreichend Profil hat.

Gute Bremsen

Achten Sie auf die richtige  Bremsanlage. Schließlich sorgt eine gute Bremse dafür, dass Sie im Falle eines Falles rechtzeitig mit Ihrem Dogscooter zum stehen kommen.

Trittbretter für einen festen Stand auf dem Dogscooter

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellen die Trittbretter dar. Diese sollten ausreichend dimensioniert sein und Ihnen einen sicheren Stand auf dem Dogscooter bieten. So bleiben Sie auch dann stehen, wenn es mit dem Scooter über Stock und Stein geht.

Gewicht und Verarbeitungsqualität

Auch auf das Gewicht des Scooters sollten Sie im Rahmen einer Neuanschaffung achten. Je leichter der Dogscooter ist, desto weniger Energie benötigt Ihr Hund, um das Gefährt in Bewegung zu setzen. Allerdings sollte das Gewicht nicht auf Kosten der Stabilität gehen. Insbesondere bei Dogscootern unbekannter Hersteller aus dem Fernen Osten ist Vorsicht angeraten. Beim fahren mit dem Dogscooter wirken nicht zu unterschätzende Kräfte auf das Sportgerät. Deshalb sollten Sie sich aus Sicherheitsgründen unbedingt für ein hochwertiges Modell entscheiden und lieber etwas mehr investieren.

Lässt sich der Dogscooter transportieren

Wenn Sie vorhaben sollten Ihren Dogscooter mit in den Urlaub zu nehmen oder wenn Sie keine Möglichkeit haben, den Scooter direkt vor Ihrer Haustür einzusetzen, empfiehlt es sich auf die Abmessungen zu achten. So können Sie den Dogscooter bei Bedarf auch mit Ihrem Auto transportieren. Hierzu eignen sich Modelle, die sich zusammenklappen und/oder leicht auseinanderbauen lassen.

Tipp: Sollten Sie sich unsicher sein und nicht genau wissen, für welches Modell Sie sich entscheiden sollten, empfiehlt sich der Gang zu einem Fachgeschäft. Dort können Sie sich von Profis beraten lassen und unter Umständen sogar eine Probefahrt unternehmen.

Die Kaufkriterien im Überblick:

  • Passende Bereifung
  • Ausreichend große Trittbretter für einen sicheren Stand
  • Packmaß – lässt sich der Dogscooter bei Bedarf zusammenklappen?!?
  • Verarbeitungsqualität
  • Gewicht
  • Reicht die Bremskraft aus? – Scheibenbremsen bieten am meisten Sicherheit

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Ist mein Hund für das Dogscooter-fahren geeignet?

An und für sich ist jeder Hund der Spaß am laufen hat und über ein gewisses Mindestmaß verfügt fürs Dogscooter-fahren geeignet. Dennoch gibt es natürlich Hunderassen, die Rassebedingt besser geeignet sind als andere. So sind beispielsweise Siberian Huskys, Alaskan Malamutes oder andere Schlittenhunde für das Dogscooter fahren prädestiniert, da Sie über ausreichend Kraft und Ausdauer verfügen, um auch längere Strecken mit dem Dogscooter zu absolvieren. Wenn Sie vorhaben sich einen Dogscooter anzuschaffen, sollte Ihr Hund mindestens 25 Kilogramm wiegen und vollständig ausgewachsen sein. Zudem raten wir Ihnen, Ihren Hund vom Tierarzt durchchecken zu lassen, bevor Sie zum ersten Mal mit dem Dogscooter trainieren. Dieser kann anhand von Röntgenaufnahmen feststellen, ob Ihr Vierbeiner unter einer unerkannten Gelenkserkrankungen leidet oder andere Probleme mit dem Bewegungsapparat hat. Erst wenn Sie die Freigabe Ihres Tierarztes erhalten haben können Sie langsam mit den ersten Einheiten beginnen ohne Angst haben zu müssen, dass dies gesundheitliche Konsequenzen für Ihren Liebling haben könnte.

Wissenswertes: Gesunde, fitte Hunde können das Vierfache Ihres Körpergewichts ziehen.

Kann Ich statt einem Dogscooter auch einen Trettroller nutzen?

Wer sich mit der Anschaffung eines Dogscooters auseinandersetzt, kommt häufig auf die Idee, es zunächst mit einem einfachen Tretroller zu versuchen. Wir raten von der Verwendung eines Tretrollers allerdings entschieden ab. Tretroller sind aufgrund ihrer schmalen Bereifung äußerst instabil und geraten aufgrund dessen schon bei geringen Geschwindigkeiten ins Schlingern. Zudem ist das Trittbrett eines Tretrollers wesentlich schmaler als bei einem Dogscooter, so dass kein sicherer Stand mit beiden(!) Füßen gewährleistet werden kann.

So können Sie ihren Hund an den Dogscooter gewöhnen

Wenn Sie glauben, dass es genügt sich einen Dogscooter zu kaufen, dem Hund das Zuggeschirr umzulegen und das Startsignal zu geben, werden Sie wahrscheinlich enttäuscht sein. Die wenigsten Hunde wissen instinktiv, was Ihre Aufgabe ist und worauf es beim Dogscooter fahren ankommt. Einige Hunde haben sogar Angst vor dem Dogscooter oder sind unsicher, wenn Sie erstmals den Wiederstand des Gefährts spüren. Kein Wunder schließlich haben sind die meisten Hunde darauf trainiert, ohne zu ziehen an der lockeren Leine zu laufen. Lassen Sie sich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht entmutigen und versuchen Sie stattdessen Ihren Hund langsam an das fahren mit dem Dogscooter heranzuführen.

Tipp: Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Trainingseinheiten mit Ihrem Hund gestalten sollen, bietet sich ein entsprechender Kurs an. Dogscooter-Kurse werden von immer mehr Hundeschulen angeboten und bieten einen guten Einstieg in den Hundesport.

Dogscooter Hersteller im Überblick

Kostka

Die polnische Firma Kostka besteht schon seit 1992. Anfänglich spezialisierte sich das Unternehmen auf die Metallproduktion und das Schlosserhandwerk. Später entwickelte Kostka auch Fahrradrahmen und sogar Motorroller. Die Herstellung von Motorrollern wurde allerdings im Jahr 2005 wiedereingestellt. Neben herkömmlichen Tretrollern hat das Unternehmen seit einiger Zeit auch eine Reihe unterschiedlicher Dogscooter im Programm. Zu den Kostka-Dogscootern gehört unter anderem auch das Modell „Tour Max Fold“, welches besonders praktisch ist, da es sich mit nur wenigen Handgriffen zusammenklappen lässt und somit ideal für alle Hundebesitzer geeignet ist, die Ihren Dogscooter mit dem Auto transportieren wollen.

Zur Website des Herstellers 

Kickbike

Auch das österreichische Unternehmen „Kickbike“ bietet Hundesport-interessierten eine große Auswahl an Dogscootern. Besonders imposant finden wir das Modell „Fat Max“. Dabei handelt es sich um einen Dogscooter der mit seinen besonders breiten Reifen ein hohes Maß an Stabilität und Geländegängigkeit verspricht. Zudem ist der Dogscooter für Fahrten mit bis zu vier Hunden konzipiert, so dass sich das Gefährt auch für Mehrhundehalter eignet. Für die höchstmögliche Sicherheit sorgen die vorne und hinten montierten Scheibenbremsen und das 15 cm breite Trittbrett, dass einen sicheren Stand gewährleistet. Neben unterschiedlichen Dogscootern findet man bei „Kickbike“ auch diverse Zubehörartikel.

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Yedoo

Die Firma Yedoo stammt aus Tschechien und stellt schon seit 1998 qualitativ hochwertige Tretroller her. Dogscooter gab es damals noch nicht, so dass zunächst ausschließlich Tretroller für Kinder produziert wurden. Heutzutage ist die Modellpalette allerdings wesentlich breiter gefächert und hält   auch für Dogscooter-Freunde Modelle bereit. Produkte von „Yedoo“ sind in mehr als 40 Ländern weltweit erhältlich. Sogar in Kuba kann man Dogscooter des Unternehmens kaufen. Alle Dogscooter erfüllen die vorgeschriebenen Sicherheitsaspekte und stehen im Einklang mit den EU-Normen.

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Das richtige Geschirr zum Dogscooter-fahren

Ein passendes Zuggeschirr ist beim Dogscooter-fahren von elementarer Bedeutung. Ein „normales“ Führgeschirr, wie es im Zoohandel um die Ecke erhältlich ist, ist für das Dogscooter-Training gänzlich ungeeignet. Richtige Zuggeschirre sind so konzipiert, dass Sie den Druck optimal verteilen, ohne den Hund dabei in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken. Zuggeschirre für das Dogscooter-training werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Am verbreitetsten sind jedoch Zuggeschirre aus Kunstfasern mit Polsterungen an den entscheidenden Stellen, die dafür sorgen, dass sich das Geschirr angenehm tragen lässt.

Da alle Zuggeschirre anders sitzen und die Passform stark vom Körperbau Ihres Hundes abhängt, ist ratsam, nicht das erstbeste Geschirr zu kaufen, sondern unterschiedliche Modelle ausprobieren. Sollten Sie dennoch nicht das richtige Geschirr zum Dogscooter-fahren finden, können Sie bei einigen Herstellern auch eine Maßanfertigung in Auftrag geben.

Tipp: Informationen, die Ihnen helfen, dass richtige Geschirr zu finden, erhalten Sie hier.

Folgende Kriterien sollten Sie beachten, wenn Sie ein Zuggeschirr kaufen wollen:

  • Anpassungsmöglichkeiten für eine optimale Passform
  • Polsterungen an den Auflageflächen
  • Geringes Gewicht
  • Wasserabweisendes Material

Achtung: Verwenden Sie unter gar keinen Umständen ein Führgeschirr oder gar ein Halsband zum Dogscooter-fahren, sondern ausschließlich ein passendes Zuggeschirr.

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