Eine der bekanntesten Rassen der Vorstehhunde dürfte wohl der Deutsche Kurzhaar sein, der für seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit bei der Vogeljagd geschätzt wird. Die Vorstehhunde bilden die FCI-Gruppe 7. Doch auch der English Setter, der Große Münsterländer sowie der Slowakische Raubart sind unter Hundefreunden beliebt. Der Name Vorstehhund bezieht sich auf die charakteristische Position, die diese Hunde einnehmen, wenn sie Wild aufspüren. Ursprünglich von Laufhunden abstammend, sind diese Rassen leicht zu trainieren und leben friedlich in einem Rudel.
Vorstehhunde

Die Hunderassen im Detail
Sektionen der FCI Gruppe 7
Wie auch in Gruppe 6 befinden sich in Gruppe 7 Hunderassen die ursprünglich als Jagdbegleiter gezüchtet wurden. Gruppe 7 umfasst insgesamt 36 Hunderassen und wird von der FCI in 2 Sektionen unterteilt.
Zu Sektion 1 zählt man 31 Hunderassen, die als Kontinentale Vorstehhunde bezeichnet werden. Darunter befinden sich Hunderassen, wie der Weimaraner, der Kleine Münsterländer oder der Deutsch Drathaar.
Zu Sektion 2 gehören einige wenige internationale Vorstehhunde, wie der English Pointer oder der English Setter.
Vorstehhunde haben im Gegensatz zu manch anderen Jagdhunden nicht die Aufgabe Wild zu hetzten. Viel mehr sollen Vorstehhunde das Wild zielgerichtet aufspüren und dem Jäger anzeigen, damit dieser es beschießen kann. Gut ausgebildete Vorstehhunde gehen bei der Jagd vollkommen geräuschlos vor. So wird das Wild nicht vorzeitig aufgescheucht oder misstrauisch gemacht. Hat ein Vorstehhund Wild ausgemacht, erstarrt er in der Bewegung und gibt dem Jäger so ein eindeutiges Zeichen.






